Göttingen

Familienbildungsstätte fragt nach Trauer von Kindern

Der Gesprächsabend richtet sich an Menschen, die beruflich oder privat Kontakt zu trauernden Kinder haben. Eine gute Begleitung sei wichtig, heißt es.

Göttingen. Die evangelische Familienbildungsstätte in Göttingen widmet sich im Rahmen ihrer Gesprächsreihe zum Thema Trauer an diesem Freitagabend der Frage „Wie trauern Kinder und Jugendliche?“ Die Veranstaltung, die um 19.30 Uhr beginnt, richte sich an Menschen, die privat oder beruflich Kontakt zu trauernden Kindern oder Jugendlichen hätten, teilte der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Göttingen mit.

„Kinder und Jugendliche trauern anders als Erwachsene“, erläuterte die Leiterin der Familienbildungsstätte, Elke Drebing. „Sie zeigen ihre Traurigkeit auf unterschiedliche und manchmal auch ungewöhnliche Art und Weise oder verstecken ihre Trauer oftmals auch ganz.“ Eine gute Begleitung in der Trauerphase sei aber möglich und wichtig. Den Teilnehmern des Trauerkurses steht mit Sabine Herwig eine zertifizierte Trauerbegleiterin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur Seite.

Anmeldung kostenlos

Die Teilnahme an dem Gesprächsabend ist kostenlos. Weil die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten die Organisatoren unter der Telefonnummer 0551/4886980 um eine Anmeldung. Bei weiteren Abenden der Gesprächsreihe geht es am 13. November um die Frage „Wie gehe ich als Außenstehender mit der Trauer von anderen um?“ und am 11. Dezember um das Thema „Welche Veränderungen kommen auf mich zu – ein Erfahrungsaustausch“. (epd)

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