Osnabrück

Diakonie-Gesellschaft nimmt Arbeit auf

„Besser und stabiler“ – vom Zusammenschluss der Diakonie-Einrichtungen sollen in Osnabrück die Menschen vor Ort profitieren. Gottesdienst zum Start.

Auch die Evangelischen Seniorendienste gehören zur neuen Gesellschaft

Osnabrück. Mit einem feierlichen Gottesdienst ist am Donnerstag die neue Dachgesellschaft der diakonischen Einrichtungen in Osnabrück gestartet. Die "DIOS – Diakonie Osnabrück Stadt und Land" biete die Chance, die Diakonie besser und stabiler aufzustellen, betonte die Osnabrücker Regionalbischöfin Birgit Klostermeier in ihrer Predigt. Damit könne sie künftig schneller und beweglicher auf Notlagen in der Gesellschaft reagieren: "So ist dieser Tag heute in gewisser Weise ein Meilenstein in der Geschichte der Osnabrücker Diakonie."
Die Landessuperintendentin führte die Geschäftsführer Gerhard Töller und Friedemann Pannen in ihre Ämter ein. Töller, der bisher das Diakoniewerk geleitet hat, übernimmt den kaufmännischen Part. Pannen ist theologischer Vorstand und hatte dafür zum Jahresende sein Amt als Superintendent des Kirchenkreises Osnabrück aufgegeben.

Aus sieben Gesellschaften wird eine einzige

Einrichtungen der stationären und ambulanten Altenhilfe, der Jugendhilfe, der Flüchtlingsarbeit sowie Beratungsangebote wie etwa die psychologische Beratung, die Sucht- und Schuldnerberatung sowie die Telefonseelsorge hatten sich Ende 2015 zur "DIOS" zusammengeschlossen. Damit könnten die vielfältigen diakonischen Angebote in Stadt und Landkreis Osnabrück aus einer Hand angeboten werden, hieß es. Das werde vor allem den Menschen vor Ort zugute kommen. Die Diakonie Osnabrück könne so ihre Ressourcen bündeln und weiter den hohen Anforderungen an die Wohlfahrtspflege gerecht werden.
Zur neuen Gesellschaft gehören unter anderem Altenheime und Einrichtungen in Osnabrück, Bad Iburg, Melle, Georgsmarienhütte und Bramsche. In der "DIOS" gehen sieben Gesellschaften auf, darunter das Diakonische Werk in Stadt und Landkreis Osnabrück, das Diakoniewerk, die Evangelischen Seniorendienste und die Evangelische Jugendhilfe. Sie beschäftigt insgesamt rund 2.000 Mitarbeitende. (epd)

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