Lebenshaltungskosten

Diakonie fordert Energiezuschuss für Hartz IV-Empfänger

Steigende Energiepreise würden Menschen mit geringem Einkommen besonders hart treffen, sagt Diakoniepastor Heiko Naß. Deshalb bringt er einen Sonderaufschlag ins Spiel.

Rendsburg. Die Diakonie Schleswig-Holstein fordert von der Politik einen zusätzlichen Energiezuschuss für Hartz IV-Empfänger. „Die Leistungen bei Hartz IV sind unzureichend, auch die minimale Erhöhung zum Jahreswechsel von 0,7 Prozent ist angesichts der steigenden Lebenshaltungskosten zu gering“, sagt Diakonie-Chef Heiko Naß . Es brauche deutlich höhere Leistungen bei Hartz IV und einen Sonderaufschlag von 100 Euro für Mehrkosten in der Corona-Pandemie.

Die steigenden Energiepreise treffen Menschen mit geringen Einkommen besonders hart, so Naß. Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamts geben sie bereits zehn Prozent ihrer Konsumausgaben für Wohnenergie aus, in der höchsten Einkommensklasse wird dafür weniger als die Hälfte ausgegeben.

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