Diakonie in Ludwigslust

Bischof kommt zur Vernissage der „Hoffnungsengel“

Die Teilnehmer aus dem psychosozialen Bereich der Diakonie konnten bei dem Kunstprojekt ihre Ängste und Sorgen niederschreiben. Doch das Projekt soll auch Mut machen.

Bischof Tilman Jeremias

Ludwigslust. Für das Kunstobjekt „Hoffnungsengel“ ist am Mittwoch, 13. Oktober, in Ludwigslust in Anwesenheit von Bischof Tilman Jeremias (Greifswald) die Vernissage geplant. Christina Ritter, Textilkünstlerin und Leiterin der Paramentik-Werkstatt Ludwigslust, hatte mit sieben Klientinnen und Klienten des psychosozialen Arbeitsbereiches der Diakonie Westmecklenburg-Schwerin zum Thema „Was macht mir Mut? Was gibt mir Hoffnung?“ gearbeitet und den „Hoffnungsengel“ geschaffen, wie die Nordkirche  mitteilt.

Dabei konnten die Teilnehmenden Ängste und Sorgen während der Corona-Pandemie auf Fensterläden niederschreiben und dann mit Farbe überstreichen. Aus dieser Tür erhebt sich eine aus Drahtgitter geformte Engelfigur. „Bekleidet“ ist sie mit Dingen, die den Teilnehmenden Mut gemacht haben.

Mehr Kunst in der Diakonie

Mit dem Projekt „artengel“ will die Nordkirche mehr Kunst in die diakonischen Einrichtungen bringen. Künstlerinnen und Künstler in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern schaffen gemeinsam mit den Bewohnern Kunstwerke. Diese werden der Einrichtung als Leihgabe überlassen, so dass sich Gespräche und Ideen rund um die Werke entspinnen können. (epd)

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren