Statistik für die Nordkirche

Westküste hat die höchste Christendichte

Auch in anderen Teilen Schleswig-Holsteins leben viele Christen. In Mecklenburg-Vorpommern sieht die Quote allerdings anders aus.

Weltweit beten Christen das Vaterunser (Symbolbild)

Kiel. Die schleswig-holsteinische Westküste hat die höchste Dichte von evangelisch-lutherischen Christen auf dem Gebiet der Nordkirche. Laut einer Statistik des Kieler Landeskirchenamtes für das Haushaltsjahr 2019 beträgt der Anteil der Protestanten im Kirchenkreis Nordfriesland 58,2 Prozent und in Dithmarschen 58,1 Prozent. Schlusslicht ist der Kirchenkreis Mecklenburg mit einen Christenanteil von 14,6 Prozent hinter Pommern mit 16,2 Prozent. In der gesamten Nordkirche beträgt die Quote 31,4 Prozent.
Vergleichsweise hoch ist der Christenanteil auch in anderen Teilen Schleswig-Holsteins. So liegt die Quote in den Kirchenkreisen Ostholstein, Plön-Segeberg, Rendsburg-Eckernförde und Schleswig-Flensburg zwischen 50,3 und 52,3 Prozent. Der schleswig-holsteinische Kirchenkreis mit der geringsten Christenquote ist Altholstein (Kiel, Neumünster, Bad Bramstedt) mit 39,1 Prozent. Lübeck-Lauenburg liegt bei 42,5 Prozent, Rantzau-Münsterdorf (Itzehoe, Elmshorn) bei 45,5 Prozent.
Unter dem Durchschnitt ist der Anteil evangelischer Christen in Hamburg. So beträgt er im Kirchenkreis Hamburg-Ost 25,3 Prozent, in Hamburg-West 28,0 Prozent. Beide Kirchenkreise decken das Stadtgebiet und die schleswig-holsteinischen Umlandgemeinden ab. (epd)

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