Naturprojekt "Streuobstwiese"

Pfarrgarten Ranzin sucht Baumpaten

Das naturnahe Projekt "Streuobstwiese im Pfarrgarten" sucht Paten zur Pflanzung und Pflege alter regionaltypischer Obstbäume.

Der Verein "Kunst und Natur" sucht noch nach Baumpaten.

Der Verein "Kunst und Natur" sucht noch nach Baumpaten. Foto: epd-bild / Stefan Arend

Ranzin. Für die Finanzierung des naturnahen Projekts "Streuobstwiese im Pfarrgarten" im vorpommerschen Ranzin bei Greifswald werden noch Baumpaten gesucht. Ein Baum kostet 90 Euro, teilte der Pommersche Evangelische Kirchenkreis mit. Der Verein "Kunst und Natur" als Pächter der Pfarrwiese hat das Vorhaben in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Züssow-Zarnekow-Ranzin im Spätsommer gestartet. Einige Bäume wurden bereits gepflanzt. Am Sonnabend (28. Oktober) findet ab 9.30 Uhr ein öffentliches Garten-Picknick mit Baumpflanzung statt.

Regionale Obstbäume pflanzen - biologische Vielfalt erhalten

Auf der Streuobstwiese soll ein Schaugarten mit alten, regionaltypischen Apfel-, Kirsch-, Pflaumen- oder Birnensorten entstehen. Rund 75 Bäume sollen dort einmal wachsen. Außerdem soll der Bestand an noch vorhandenen Obstsorten in der Region erfasst und kartiert werden. Laut Verein geht es darum, biologische Vielfalt zu erhalten und mit allen Sinnen erlebbar zu machen. Dazu soll es regelmäßige Info-Veranstaltungen und Feste geben.

Verwilderten Pfarrgarten wiederbeleben

Das Projekt kostet rund 40.000 Euro. Gefördert wird es durch Mittel der EU, des Landes Mecklenburg-Vorpommern und der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung. Als nächstes Vorhaben sollen die verwilderten Bereiche des alten Pfarrgartens wieder erlebbar und mit jungen Bäumen bepflanzt werden. Große Teile des ursprünglichen Pfarrgartens würden von einem Pächter bereits "wunderbar gepflegt", doch andere Bereiche seien kaum noch als Garten erkennbar, hieß es. Kirchengemeinde und Verein wollen das Ensemble aus Pfarrgarten, Kirche und dem im Sommer eingeweihten Begegnungszentrum als einen Ort der Begegnung und Kultur entwickeln, sagte Jana Schulz von der Kirchengemeinde. Es soll das ganze Jahr über Veranstaltungen geben. Der Ort soll offen sein für alle Menschen, etwa auch mit Angeboten für Pilger und Radtouristen. (epd)

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