Konzerte

Kirche startet Orgelreihe zum Jubiläum der Reformation

Der Dialog mit anderen Religionen soll im Fokus stehen. Auch Musiker aus der Mongolei werden aufspielen.

Vier Konzerte hat die Oldenburgische Kirche organisiert (Symbolbild)

Vier Konzerte hat die Oldenburgische Kirche organisiert (Symbolbild) Foto: Karrenbrock.de / pixelio

Oldenburg. Der Dialog zwischen evangelischer Kirchenmusik und anderen Religionen steht im Zentrum einer Reihe von Orgelkonzerten der Oldenburgischen Kirche zum Reformationsjubiläum. In vier Konzerten setzen sich Musiker mit Melodien, Traditionen und Interpretationen auseinander, wie die oldenburgische Kirche mitteilt. Zudem begrüßen sie Gäste aus der Mongolei sowie Musiker aus der katholischen Kirche, dem Judentum und dem Islam. Die Reihe steht unter dem Motto "Orgel-Arts-Inspiration".

Zum Auftakt wird das mongolische Ensemble "Egschiglen" am Sonnabend, 4. Februar, um 18 Uhr in der evangelischen St.-Johannes-Kirche in Wiefelstede erwartet. Der Name bedeutet so viel wie Wohlklang oder schöne Melodie, hieß es. Zu hören seien sehr alte mongolische Klänge im Dialog mit reformatorischen Kirchenliedern.

Imam erläutert die Lieder

Unter dem lutherischen Motto "Wer sich die Musik erkiest, hat ein himmlisch Werk gewonnen" steht ein Konzert am Sonntag, 12. Februar, um 17 Uhr in der Klosterkirche in Vechta. In der von evangelischen und katholischen Christen gleichermaßen genutzten "Simultankirche" geht es um konfessionelle Veränderungen in der Kirchenmusik der vergangenen 500 Jahre. Es musizieren die "Choralschola Füchtel", das "Cappella Vocale Vechta", das Gamben-Ensemble "Orlandoviols" und Friederike Spangenberg an der Orgel.

In der evangelischen St. Cyprian und Cornelius Kirche in Ganderkesee wird Kreiskantor Thorsten Ahlrichs am Sonntag, 19. Februar, um 18 Uhr auf der Arp-Schnitger-Orgel das große "Te Deum" von Dietrich Buxtehude spielen. Mit ihm musizieren die Brüder Furkan und Enes Sevgi, die traditionelle und modernen islamische Musik aufführen. Die Musik und ihre Texte sollen von einem Imam erläutert werden, hieß es.

Zum Abschluss geht es am Freitag, 24. Februar, um 17 Uhr um "Jüdische Musik zwischen Synagoge und Pop" in der evangelischen Kirche in Oldenburg-Ohmstede. Landeskirchenmusikdirektorin Beate Besser spielt den Angaben zufolge Orgelwerke von Bach und Max Bruch. Ihr Gast ist der jüdische Schauspieler und Sänger Ronen Temerson aus Hannover. (epd)

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