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Bahnhofsmission will nur noch um Online-Spenden bitten

In Oldenburg sind falsche Spenden-Sammler unterwegs. Die Bahnhofsmission hat darauf reagiert.

Die Bahnhofsmission will auf Spendendosen verzichten

Die Bahnhofsmission will auf Spendendosen verzichten Foto: Volkmar Schulz / epd

Oldenburg. Die Bahnhofsmission in Oldenburg will sich von falschen Sammlern abgrenzen und bittet nur noch um Spenden über das Internet. Insbesondere ein "Sammler" bedränge auf dem Weihnachtsmarkt und anderen öffentlichen Plätzen mit gefälschten Spendendosen immer wieder Passanten, sagt Diakoniesprecher Frerk Hinrichs. Auf der Internetseite www.bahnhofsmission-oldenburg.de habe die Diakonie ein Spendenportal eingerichtet, über das Spenden überwiesen werden können.

Die Bahnhofsmission ist chronisch knapp finanziert, möchte aber besonders jetzt in den Wintermonaten vor allem mehr für wohnungslose Menschen tun, sagte Hinrichs. Zusammen mit etwa 20 Ehrenamtlichen biete Diakonin Doris Vogel-Grunwald Menschen am Bahnhof vielfältige Hilfe an: Sie kümmern sich um behinderte Menschen, alleinreisende Kinder oder Opfer von Diebstählen. Die Ehrenamtlichen sind an ihren blauen Westen zu erkennen. Wohnungslosen oder Drogenabhängigen bieten sie einen Platz zum Ausruhen und heiße Getränke an. Außerdem stehen die Mitarbeitenden für Gespräche bereit und vermitteln falls nötig weitere Hilfen. (epd)

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