Besuch in Waldeck

Justizministerin lobt Gefängnisseelsorge

Für Katy Hoffmeister (CDU) ist die Seelsorge hinter Gittern ein „Meilenstein bei der Resozialisierung von Gefangenen“.

Hinter Gittern sprach Landesbischof Ulrich mit den Insassen (Symbolbild)

Waldeck. Mecklenburg-Vorpommerns Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU) hat die Gefängnisseelsorge der beiden großen Kirchen gewürdigt. "Seelsorge ist ein Meilenstein bei der Resozialisierung von Gefangenen, bei der Vorbereitung, draußen wieder Fuß zu fassen", sagte sie bei einem Besuch der Justizvollzugsanstalt Waldeck (Landkreis Rostock), wie das Erzbistum Hamburg mitteilte. "Darüber hinaus sehe ich aber eine menschliche innere Verpflichtung unserer Seelsorger, und das schätze ich am allermeisten."

Bei dem Gespräch mit fünf katholischen und evangelischen Gefängnisseelsorgern und weiteren Kirchenvertretern ging es unter anderem um Fragen der Sicherheit und der Resozialisierung als Ziele des Strafvollzugs. Zudem nahm die Ministerin an einer Andacht in der Kapelle der JVA teil. (KNA)

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Top-Thema

In wichtigen Funktionen sind die Frauen klar in der Unterzahl, kritisiert die Gleichstellungsbeauftragte. Dabei ist die Nordkirche weiblich geprägt.

Top-Thema

Der "Schmerz der Trennung" sei spürbar, sagt Gerhard Ulrich mit Blick auf das Abendmahl. In seinem Bericht vor der Synode äußert er sich kritisch zu...

Mecklenburg-Vorpommern

Seit zwölf Jahren habe das Land die Zahlungen nicht mehr erhöht, kritisieren die Träger. Freie Stellen würden lange unbesetzt bleiben.