Jüdisches Museum zu Besuch in fünf Schulen

Ein Woche lang geht das mobile Jüdische Museum Berlin auf Tour durch MV. Dazu gehören iPad-Workshops über jüdische Biografien.

Anne Frank starb im März 1945 im KZ Bergen-Belsen an Typhus

Anne Frank starb im März 1945 im KZ Bergen-Belsen an Typhus Foto: Keystone / epd

Hagenow/Berlin. Das mobile Jüdische Museum Berlin wird in der kommenden Woche fünf Schulen in Mecklenburg-Vorpommern besuchen. Von Montag bis Freitag (20. bis 24. März) machen die Museumspädagogen Station an der Förderschule Hagenow, an der Anne-Frank-Schule in Tessin, am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Bergen, an der Regionalen Schule mit Grundschule in Schwaan sowie am Privaten Internatsgymnasium Schloss Torgelow, teilte das Jüdische Museum in Berlin mit.

Mit interaktiven Führungen durch die mobile Ausstellung und zwei iPad-Workshops zu jüdischen Biografien sollen die Schüler zum Gespräch über jüdische Geschichte eingeladen werden, hieß es. Ein Schwerpunkt sei diesmal, jüdische Religion in ihrer ganzen Vielfalt zu zeigen. Dabei werde besonders auf den Bezug zur Lebenswelt der Teilnehmer geachtet. Außerdem würden immer auch Bezugspunkte hergestellt zu Orten jüdischen Lebens in Vergangenheit und Gegenwart in unmittelbarer Umgebung der Schulen.

Die Bildungsinitiative "on.tour – Das Jüdische Museum Berlin macht Schule" gibt es seit zehn Jahren. Seit 2007 besuchte das mobile Museum bundesweit 539 weiterführende Schulen und zwei Jugendstrafanstalten. Bis Ende 2016 nahmen fast 66.000 Jugendliche an dem Programm teil. In diesem Jahr werden wieder 30 Schulen besucht. Auftakt ist diesmal in MV. (epd)

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