Im Hospiz

Männer diskutieren über Sterben und Tod

Evangelisches Hospiz in Bremervörde lädt zu einem Nachmittag ein.

Foto: Jeanette Dietl / Fotolia

Bremervörde. Um das Thema Tod und Sterben machen Männer meistens einen Bogen. Das will die hannoversche Landeskirche mit einem Nachmittag im evangelischen Hospiz zwischen Elbe und Weser in Bremervörde ändern. Am Freitag, 17. Februar, ist dort unter dem Thema "Von den letzten Dingen – Umgang mit Sterben und Tod" ein Programm geplant, das sich speziell an Männer richtet.

Das Nachdenken über Tod und Sterben habe etwas mit Liebe, Achtung und Verantwortung gegenüber denjenigen zu tun, die später zurück blieben, sagt Organisator Michael Freitag-Parey. "Und es hat mit der Frage zu tun, wie die letzten Tage, Wochen, vielleicht auch Monate gestaltet und gelebt werden wollen."

Nach dem Besuch im Hospiz besteht nach seinen Worten Gelegenheit, gemeinsam über Eindrücke und Gedanken zu diskutieren. Nach relativ kurzer Planungs- und Bauzeit nahm das Bremervörder Hospiz im Mai 2014 unter der Schirmherrschaft des hannoverschen Landesbischofs Ralf Meister seine Arbeit auf. Seither wurden nach den Worten von Pflegedienstleiterin Sabine Eckstein mit einem 25-köpfigen Team etwa 250 Gäste bis in den Tod begleitet. (epd)

Info
Anmeldungen sind bis 15. Februar bei Michael Freitag-Parey möglich, E-Mail michael.Freitag-parey@fub-oese.de. Weitere Informationen unter  04764/2254810 oder 0152/31739378.

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