Vorschlag vom früheren Hamburger City-Hauptpastor Störmer

Papst-Gipfel statt G20?

Sollen künftige Gipfeltreffen von Papst Franziskus ausgerichtet werden? Dieser Vorschlag kommt vom früheren Hauptpastor der St. Petrikirche, Christoph Störmer.

Der frühere Hauptpastor der St. Petrikirche, Christoph Störmer. (Archivbild)

Der frühere Hauptpastor der St. Petrikirche, Christoph Störmer. (Archivbild) Foto: epd/Matthias Rietschel

Hamburg. Der frühere Hamburger City-Hauptpastor Christoph Störmer hat vorgeschlagen, statt eines G20-Gipfels künftig das Gipfeltreffen von Papst Franziskus ausrichten zu lassen. Im Mittelpunkt eines solchen Gipfeltreffens sollte das globale Gemeinwohl stehen, schreibt der evangelische Theologe in der "Zeit"-Beilage "Christ & Welt" (Ausgabe 20. Juli). Von Papst Franziskus stamme das Zitat "Diese Wirtschaft tötet."

Globale Probleme vor Ort anpacken

Nach den mageren Ergebnissen des Hamburger G20-Gipfels sei es notwendig, die globalen Probleme vor Ort aufzugreifen, schreibt Störmer. Statt sich für das gebrochene Sicherheitsversprechens zu entschuldigen, sollte sich Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) lieber dafür entschuldigen, dass in Hamburg ständig die EU-Grenzwerte bei der Luftbelastung überschritten werden. Der G20-Gipfel habe wegen der zahlreichen Straßensperrungen auch deutlich gemacht, wie schön eine autofreie Stadt wäre. (epd)

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