Hamburg

„Ein Segen“: Tausende Besucher feiern Nacht der Kirchen

Das größte ökumenische Fest des Nordens hat eine „beeindruckende kirchliche Vielfalt geboten“, sagte Pröpstin Ulrike Murmann.

Die evangelische Bischöfin Kirsten Fehrs und der katholische Erzbischof Stefan Heße während der Eröffnung

Die evangelische Bischöfin Kirsten Fehrs und der katholische Erzbischof Stefan Heße während der Eröffnung Foto: Thomas Krätzig / NdKH

Hamburg. Etwa 78.000 Besucher hatte am Sonnabend die 14. "Nacht der Kirchen" in Hamburg. Über 100 Gotteshäuser hatten unter dem Motto "Glück" von 19 bis 24 Uhr zu 576 Veranstaltungen eingeladen, wie Kirchenkreissprecher Remmer Koch mitteilt. Eröffnet wurde das größte ökumenische Fest des Nordens von Bischöfin Kirsten Fehrs, Erzbischof Stefan Heße, Hamburgs Zweiter Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) und Pastor Uwe Onnen, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Hamburg. Pröpstin Ulrike Murmann betonte die "eindrucksvolle kirchliche Vielfalt" in Hamburg. "Es ist ein Segen, dass wir in ökumenischer Eintracht so fröhlich miteinander feiern können", sagte sie.

Liebhaber von Jazz, moderner oder klassischer Musik fanden ebenso attraktive Angebote wie Freunde von Comedy, Literatur, Theater oder historischen Führungen. Wer ein Gespräch, ein gemeinsames Gebet oder Meditation suchte, einen Blick vom Kirchturm genießen oder kirchenbauliche Schmuckstücke entdecken wollte, war bei der Nacht der Kirchen ebenfalls richtig. Um die Besucher zu ihren Zielen zu bringen, waren wieder Alsterdampfer im Einsatz, Sonderbusse pendelten in die ländlichen Gegenden nach Bergedorf, Curslack und Kirchwerder. (epd)

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