Evangelischer Posaunentag

Hamburg will weltgrößtes Posaunentreffen ausrichten

Das Fest soll einem kleinen Kirchentag ähneln. Ob die Hansestadt den Zuschlag bekommt, entscheidet sich bald.

Posaunen sollen in Hamburg erklingen

Hamburg/Ulm. Die evangelische Posaunenmission in Hamburg bewirbt sich um die Ausrichtung des Deutschen Evangelischen Posaunentags 2024. Zu der Großveranstaltung werden 25.000 Dauerteilnehmer erwartet, sagte Landesposaunenwart Daniel Rau dem epd. Ebenfalls im Wettbewerb ist Ulm. Der Evangelische Posaunendienst wird voraussichtlich am 24. März bei seiner jährlichen Delegiertenkonferenz über den Veranstaltungsort entscheiden. 
Hamburg zähle zwar bundesweit nicht zu den Hochburgen der Posaunenmusik, verfüge mit rund 50 Posaunenchören allerdings über eine stattliche Anzahl, sagte Rau. Rund 600 Bläserinnen und Bläser seien in den beiden Kirchenkreisen aktiv. Zudem könne Hamburg auf eine lange Bläsertradition verweisen, denn schon in den Anfangsjahren des "Rauhen Hauses" vor 150 Jahren habe es Bläsergruppen gegeben. 

Termin offen

Geplant sei für das dreitägige Fest bislang lediglich, dass es ein gemeinsames Posaunenkonzert mit allen 25.000 Bläsern in einem Park oder Stadion geben soll, sagte Rau. Darüber hinaus werde es zahlreiche Konzerte auch an ungewöhnlichen Orten geben. Das Fest werde einem "kleinen Kirchentag" ähneln. Hier könne Hamburg auf die Organisation von bislang vier Evangelischen Kirchentagen bauen. 
Beim vergangenen Deutschen Evangelischen Posaunentag 2016 in Dresden kamen 33.000 Besucher zur Schlussveranstaltung, acht Jahre zuvor in Leipzig bei der ersten Veranstaltung dieser Art mehr als 20.000. Der Termin für 2024 steht noch nicht fest, voraussichtlich wird das weltweit größte Treffen von Posaunenchören Ende Mai oder Anfang Juni stattfinden. (epd)

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