NS-Zeit

Ausstellung „Neue Anfänge nach 1945?“ kommt nach MV

Nach Stationen in Hamburg und Schleswig-Holstein wird in MV gezeigt, wie die Kirche mit ihrer NS-Vergangenheit umging.

Im Greifswalder Dom wird ein neuer Bischof gewählt

Rostock. Die Wanderausstellung "Neue Anfänge nach 1945?" zum Umgang der Landeskirchen Nordelbiens mit ihrer NS-Vergangenheit wird erstmals in Mecklenburg-Vorpommern gezeigt. Die Schau beschäftige sich mit der Frage, wie die Landeskirchen der Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein nach 1945 mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit umgingen, teilt die Evangelische Akademie der Nordkirche mit. Am Dienstag, 25. September, um 17 Uhr wird die Ausstellung im Greifswalder Dom eröffnet und dort bis zum 10. Oktober zu sehen sein. 
Anschließend wird sie vom 13. Oktober bis 14. November in der Demminer St. Bartholomaei-Kirche gezeigt. Schwerin, Wismar, Stralsund, Anklam und Güstrow folgen 2019. Die Ausstellung gebe Anlass, "um im Nachdenken über lange getrennte, sehr unterschiedliche Vergangenheiten ein gemeinsames Selbstbild für die Zukunft zu finden", hieß es. Eine Frage sei beispielsweise, wie eine ähnliche Betrachtung der Nachkriegsentwicklung in den Kirchenkreisen von Mecklenburg-Vorpommern aussehen könnte. (epd)

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